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Jahreshauptversammlung des Heimatvereines Mündling
e.V.


Martin Gehring ist weiterhin 1. Vorsitzender
Nach der Begrüßung und Gedenken der verstorbenen Mitglieder
Wilhelm Lechner, Christine Merkle und Georg Braun blickte
Gehring auf die Veranstaltungen des abgelaufenen Vereinsjahres
zurück und erwähnte unter anderem den Ball der Vereine,
fünf Sitzungen, mehrere Treffen im Arbeitskreis „Archivierung
der Dorfchronik“, die Jahreshauptversammlung, die Teilnahme
am Ritterfest in Ladis (Tirol), und das Ferienprogramm der
Kinder mit Spielen im Pfarrgarten und Straßenkreidemalen in
der Mittelfeldwende. Auch die Nachfeier zum Stadtmauerfest in
Nördlingen, bei der man mit 72 Aktiven präsent war, sprach er
an; ebenso die Herstellung von Schildern über die Flurnamen,
die angeblich ewig halten sollen. Der Verein war auch bei der
Verabschiedung von Herrn Pfarrer Loeßl in Huisheim dabei.
Kreisheimatpfleger Dettweiler konnte für einen Vortrag über
Winterbrauchtum gewonnen werden. Gehring konnte noch
über eine Spende durch den Obst- und Gartenbauverein und
den Heimatverein an Jana Merkle berichten, die in Afrika ein
Waisenhaus mit aufbaut. Das Geld kommt vom Erlös der Adventskalenderfeier
am ehemaligen Schulhaus bei der die
Mündlinger Bläser den Verkauf von Essen und warmen Getränken
musikalisch umrahmten.
Schriftführer Johann Aucktor gab einen kurzen Rückblick auf
die letztjährige Jahreshauptversammlung. Anschließend legte
Kassiererin Brigitte Litzel die Finanzen des Vereines ausführlich
dar. Kassenprüfer Josef Fritz betonte, dass die Kasse vorbildlich,
übersichtlich und tadellos geführt wird, weshalb er der
Kassiererin Entlastung erteilen konnte. Er schlug auch die Entlastung
der Vorstandschaft durch die anwesenden Mitglieder
vor. Diese erfolgte einstimmig.
Gehring zeigte folgende Termine für 2018 auf: Mai-
Flurwanderung, Teilnahme am historischen Markt in Oettingen,
Teilnahme am Schwäbischwerder Kindertag in Donauwörth,
Teilnahme an der 1100 Jahr Feier in Mörnsheim (Altmühltahl),
die Abhaltung des Ferienprogramms, eine Burgführung bei
Nacht und eventuell die Abhaltung eines Heimatabends.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurden, mit jeweils einer
Enthaltungsstimme, Martin Gehring als erster Vorsitzender und
Johann Aucktor als Schriftführer wieder gewählt.
In einem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Kilian bei den
Gewählten und meinte es ist ein Ehrenamt und soll auch eine
Ehre sein aber es ist auch mit viel Arbeit verbunden. In
Schwaben hoist’s „net gschimpft isch globt gnug“. Und so ist es
nicht schlecht wenn ein Vorsitzender mal ein Lob bekomme.
Seinen Worten zufolge ist es nicht immer so leicht eine Vorstandschaft
zu finden, wie z.B. beim Schützenverein in Ronheim.
Die gesellschaftlichen Veränderungen machen auch vor
den Vereinen nicht halt. Kilian hat den Bezirksrat Peter Schiele,
der das Stadtmauerfest in Nördlingen organisiert, getroffen
und dieser hat ihn gebeten die besten Wünsche zu überbringen.
Der Heimatverein Mündling ist ein Aktivposten auf dem
Stadtmauerfest. Heimat ist derzeit in aller Munde. Es gibt in
Bayern ein Heimatministerium und bald auch auf Bundesebene.
Man merkt schon, dass sich junge Leute zu ihrer Heimat
nachdenklich verhalten. Es können nicht alle daheimbleiben,
weil z.B. Arbeitsplätze nicht vorhanden sind. Aber man merkt
schon, dass die Jugend aus den Großstädten wieder zurückwechseln
will. Er ging auch noch kurz auf die Ehrenamtskarte
ein.
Beim anschließenden Tagesordnungspunkt „Sachstand Hallenbau“
informierte Gehring die Mitglieder, dass sich die Angelegenheit
jetzt bereits 10 Jahre hinziehe. Er stellte die Planung
einer Halle auf dem Parkplatz beim Sportheim sowie eine Alternative
an der Fünfstettener Straße vor. Für den Hallenneubau
wurde bereits eine vorgeschriebene Ausgleichsfläche mit
über 120 Bäumen und Büschen durch Kinder bepflanzt. Seit
kurzen gibt es jedoch eine neue Situation. Nämlich die, dass
das ehemalige Mündlinger Bankgebäude und Lagerhaus verkauft
werden. Gehring stellte die baulichen Daten und die Anforderungen
der Raiffeisenbank Donauwörth e.G. vor. Bgm. Kilian
konnte zu diesem Thema sagen, dass er diese Woche mit
Herrn Miller, von der Raiba gesprochen hat. Er erfuhr so, dass
es viele Interessenten, sowohl extern als auch eine Bietergruppe
aus Mündling gibt. Man sollte doch mit dieser Gruppe
Gespräche führen, zu einer Einigung kommen und sich nicht
preislich hochschaukeln. Da es jedem klar war, dass der Verein
die alleinige Finanzierung nicht stemmen kann, entstand
eine rege Diskussion ob man ein Angebot abgibt und Partner
mit ins Boot nimmt oder eine Beteiligung an der Mündlinger
Bietergruppe anstrebt. In einem Votum der anwesenden Mitglieder
wurde einstimmig beschlossen, dass die Mitglieder das
Interesse der Vorstandschaft, ein Gebot abzugeben mittragen.
Vorher sollten aber noch Gespräche mit der Bietergruppe geführt
werden und versucht werden ein gemeinsames Gebot
abzugeben.
Unter Punkt Wünsche und Anträge kamen folgende Punkte zur
Sprache. Josef Wenninger berichtete, dass ihm vom Bund Naturschutz
angedroht wurde, dass Korbweiden, entfernt werden
müssen, die vor 25 Jahren angeblich illegal gepflanzt worden
sind. Ein weiterer Punkt war ein Schreiben der Stadtverwaltung
an die Kirchenverwaltung. In diesem Schreiben hieß
es, dass ein Feldkreuz in der Westenstraße erneuert werden
müsse und die übrigen Feldkreuze durch finanzielle Unterstützung
seitens der Stadt renoviert werden, jedoch unter der Voraussetzung,
dass die Kreuze danach in den Besitz der Kirchenverwaltung
übergehen. Dagegen wehren sich die Mündlinger.
Es kam ein Einwand eines Mitgliedes aus der Versammlung.
Zitat „Wir haben heute schon gehört, es gibt in Bayern ein
Heimatministerium und bald auch auf Bundesebene“. Nur unserer
Heimat Mündling bringt das nichts. Die Holzkreuze gehörten
früher der Gemeinde Mündling und wurden auch durch
diese Instand gehalten. Bei der Eingemeindung hat die Stadt
als Rechtsnachfolger die Kreuze und deren Unterhalt übernommen.
Die Kreuze sind Heimatgut und folglich Stadtsache
und nicht Sache von Privatpersonen oder der Kirchenverwaltung.
Nur weil ein evangelischer Stadtteil keine Feldkreuze hat,
kann man das nicht als Solidarität auslegen. Herrn Bürgermeister
Kilian wurde klar vermittelt, dass es für Mündling ein
weiterer Verlust von Heimat wäre, wenn die Kreuze in Mündlings
Fluren abgebaut werden würden.

Heimatverein Mündling e.V.